Über diesen Artikel
Wer schon einmal miterlebt hat, wie ein hochbetagter Angehöriger für eine simple Röntgenaufnahme aus dem vertrauten Pflegeheimzimmer in eine fremde Notaufnahme transportiert wird, weiß, wie viel dabei schiefgehen kann. Im Saarland soll genau das bald seltener nötig sein: Auf dem Campus des Universitätsklinikums wurde jetzt ein Fahrzeug vorgestellt, das Computertomograph, Labor und Telemedizin auf zehn Metern Länge direkt vor die Pflegeheimtür bringt – technisch auf dem Niveau einer echten Notaufnahme.
In diesem Artikel bekommen Sie den kompletten Überblick: was genau an Bord des Trucks steckt und wie ein Neurologe vom UKS die Idee dazu dem Gemeinsamen Bundesausschuss verkaufte, wie das Homburger Unternehmen A6 Jung – eigentlich auf Rennsport-Trailer spezialisiert – zum Bau eines fahrenden Diagnosezentrums kam, welches technische Problem beim Strom die größte Hürde war, was das Fahrzeug mit dem Berliner Stroke-Einsatz-Mobil verbindet – und ab wann der Truck durch wie viele saarländische Pflegeheime rollen soll.
Technik, Hintergründe, die Menschen dahinter – alles an einem Ort, verständlich erklärt und mit Blick darauf, was diese Erfindung für die Pflege im Saarland tatsächlich bedeutet.
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