Doris hat genug vom Familienweihnachten und lädt stattdessen ihre Freundinnen in die Berge ein. Was dort alles schiefgehen kann, zeigt die Revue „Weiße Zeiten“, die bekannte Weihnachtshits mit neuen Texten ausstattet.
Für Doris ist der Nervenzusammenbruch an Weihnachten so verlässlich wie der Baum im Wohnzimmer. In der weihnachtlichen Revue „Weiße Zeiten“, die am Dienstag, 24. November, in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen gastiert, will die Hausfrau ihm deshalb entkommen und setzt statt auf den Familienzirkus auf „Friendsmas“, also Weihnachten mit den Freundinnen. In den Bergen soll es Kamingeplauder geben, gutes Essen und reichlich Rotwein.
Die Ehemänner dürfen mit, sollen sich dafür aber nützlich machen und im Wald einen Tannenbaum schlagen. Dann zieht ein Schneesturm auf, und obendrein wird der Rotwein knapp. Ob Doris dem Nervenzusammenbruch auf diese Weise tatsächlich entgeht, wird der Abend zeigen, aber Schneesturm und Weinknappheit sprechen nicht eben dafür.

Bekannte Weihnachtshits mit neuen Texten
Dazu gibt es ein Gestöber der bekanntesten Weihnachtshits, die für die Revue neue Texte bekommen haben und laut Ankündigung für reichlich Lacher sorgen sollen. Wer die Originale im Schlaf mitsingen kann, muss diesmal also gut zuhören. Die vier Freundinnen spielen Eva Brunner, Patricia Hodell, Bianca Karsten und Martina Lechner (Besetzungsänderungen sind möglich), und mit Darstellerinnen aus den Vorgängerproduktionen „Heiße Zeiten“, „Höchste Zeit“ und „Himmlische Zeiten“ knüpft die Revue an eine kleine Reihe an. Während „Heiße Zeiten“ von den Wechseljahren handelte, trug „Himmlische Zeiten“ den Untertitel „Altwerden ist nichts für Feiglinge“.
Hinter der Revue steht das Trio, das schon bei „Höchste Zeit“ und „Himmlische Zeiten“ zusammenarbeitete: Tilmann von Blomberg schrieb dort das Buch, Carsten Gerlitz die Liedtexte, Katja Wolff führte Regie. Produziert wird „Weiße Zeiten“ vom EURO-STUDIO Landgraf gemeinsam mit der Comödie Dresden.

Eine Halle mit Hochofenvergangenheit
Wind kennt man in der Neuen Gebläsehalle ohnehin von Haus aus. Im Alten Hüttenareal, direkt neben dem Stadtzentrum, erzeugten Gebläsemaschinen einst den Wind für den Hochofen. Das alte Gebläsehaus entstand ab 1903, eine Maschine von 1909 ist bis heute erhalten, und nach dem Umbau 2011/12 wird die Halle inmitten der denkmalgeschützten Industriekulisse kulturell genutzt, mit bis zu 1.000 Sitzplätzen.
Die Revue läuft im Rahmen der Musik- und Theaterreihe, Beginn ist um 20 Uhr. Der Termin liegt fünf Tage vor dem ersten Advent und damit früh genug, den Weihnachtsstress erst einmal auf der Bühne stattfinden zu lassen.

Weiße Zeiten – weihnachtliche Revue
Neue Gebläsehalle Neunkirchen, Dienstag, 24. November 2026, 20 Uhr
Tickets: 29,10 Euro (Preiskategorie 1) und 26,90 Euro (Preiskategorie 2) bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional, über die Tickethotline 0651 – 9790777 und online unter www.nk-kultur.de





