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Diese Filme zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert vom 11. – 14. September

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 11. – 14. September 2026 !

„Lebensansichten eines Huhns“ (Fr. 11. Sept. 19 Uhr; So. 13. Sept. 19 Uhr)
„Spaziergang nach Syrakus“ (Sa. 12. Sept. 19 Uhr; So. 13. Sept. 16 Uhr; Mo. 14. Sept. 19 Uhr)
„Element of Crime – wenn es kalt und dunkel wird in Berlin“ (Sa. 12. Sept. 21 Uhr)

„Lebensansichten eines Huhns“ in der Kinowerkstatt.

Auf vielfachen Wunsch zeigt die Kinowerkstatt am Freitag, den 11. September und am Sonntag, den 13. September, jeweils um 19 Uhr den humorvollen, berührenden und sehr genau beobachteten Film „Lebensansichten eines Huhns“ über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier.

Eigentlich will sie nur Mama werden; will eine kleine Kükenschar um sich herumwuseln sehen und dem Nachwuchs durch Scharren und Picken zeigen, wie der Hase läuft beziehungsweise wie das geht, das Hühnerleben. Aber dann ist natürlich mal wieder alles sehr viel komplizierter, nicht zuletzt, weil für das in Rede stehende Federvieh, also die titelheldische Henne, ein Leben als glücklich gurrende Glucke gar nicht vorgesehen ist. Vielmehr ist sie aus der Geflügelfabrik entkommen respektive machte ihr schwarzes Gefieder sie zum schwarzen Schaf. Auf dem Weg zum Schlachthof wird sie aussortiert, hüpft dann aber, statt in den Suppentopf des Lastwagenfahrers, an einer Tankstelle in die Freiheit. Sie ist eben ein aufgewecktes und neugieriges, um nicht zu sagen: ein abenteuerlustiges Huhn.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12753/

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Spaziergang nach Syrakus

Heim- und Fernweh können sich sehr nah sein. Das merkt auch Paul Gompitz. Er lebt Anfang der 80er in der DDR und hat eigentlich nicht das Bedürfnis, seine Heimat zu verlassen. Aber reisen möchte er, vor allem nach Italien. Seit er Johann Gottfried Seumes »Der Spaziergang nach Syrakus« gelesen hat, träumt er davon, diesen Weg ebenfalls zu gehen. Als jedoch alle Versuche, legal auszureisen, scheitern, plant Paul über mehrere Jahre hinweg seine Flucht mit einem Segelboot – nach seiner Reise möchte er aber wieder zurückkehren.

Was bedeutet Heimat? Welchen Preis zahlt man für die Erfüllung seiner Sehnsüchte? Was bedeutet es, frei reisen zu können oder eben nicht? Das sind universelle Fragen.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12760/ 

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Wenn es kalt und dunkel wird in Berlin

Es geht um die Band „Element of crime“. Charlie Hübner hat einen ganz besonderen Draht zu der Band. Er hat schon mit »Wildes Herz«, der Dokumentation über die Ost-Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ sein Faible für Musikdokumentationen gezeigt. Und letztlich, das offenbart er ganz freimütig im Film, war es die Idee der Band, dass er eine Woche lang mit der Kamera dabei ist. Das erklärt auch die Freimütigkeit, mit der alle drei über ihre Geschichte, ihre Erfolge, aber auch ihre Probleme sprechen. Was diesen Film von vielen anderen des Genres unterscheidet, ist die Haltung, mit der Hübner der Band begegnet. Hier wird kein Heldenbild gezeichnet, sondern eine Art Netzwerk offenbart, in dem junge Acts wie Maike Rosa Vogel, die deutsche Joni Mitchell, Florian Horwath, der Urenkel von Ödön von Horváth, oder die Berliner Indiepop-Band „Von Wegen Lisbeth“ auftreten.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12435/ 

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