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Diese Filme zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert vom 17. – 21. September 2026

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 17. – 21. September 2026 !

„Vaterland“ Do. 17. Sept., 19 Uhr; Sa. 19. Sept., 19 Uhr; So. 20. Sept. 19 Uhr; Mo. 21. Sept., 19 Uhr)
„Lebensansichten eines Huhns“ (Sa. 19. Sept., 16 Uhr; So. 20. Sept., 16 Uhr)

Vaterland

„Vaterland“ wurde Mai 2026 im Hauptwettbewerb des Filmfestivals von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für die beste Regie. Thomas Mann (gespielt von Hanns Zischler) kehrt nach 16 Jahren Exil zurück, um zwei Goethe-Preise entgegenzunehmen: einen im westdeutschen Frankfurt (amerikanische Zone) und einen im ostdeutschen Weimar (sowjetische Zone). 

Thomas Mann reist gemeinsam mit seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) in einem Buick von der amerikanisch besetzten Zone (Frankfurt am Main) bis in die sowjetisch kontrollierte Zone (Weimar). Der Anlass ist das 200. Jubiläum von Johann Wolfgang von Goethe, bei dem Mann in beiden Teilen des geteilten Landes Reden halten soll. 

Nicht jeder heißt Mann in der Bundesrepublik willkommen, auch in der Pressekonferenz taucht die Frage auf, ob er seine Emigration nicht als Verrat an Deutschland sehe – und was er denn eigentlich als seine Heimat betrachte. Und in der SBZ versucht ihn der Leiter des Kulturbunds Johannes R. Becher für die Politik der späteren DDR zu vereinnahmen.

 Zugleich gibt es einen Konflikt mit der Tochter, der diese Reise nicht behagt, die überhaupt nicht verstehen kann, dass Thomas Mann sich diesem Zeremoniell hingeben will und dass er jetzt wirklich glaubt, derjenige zu sein, der das „Gute Deutschland“ repräsentieren muss und der mahnende Worte spricht und Richtungen aufzeigt, in die man gehen kann.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12762/

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Lebensansichten eines Huhns

2 x Nachmittagskino: Noch mal: „Lebensansichten eines Huhns“ in der Kinowerkstatt.

Auf vielfachen Wunsch zeigt die Kinowerkstatt, diesmal im Nachmittagskino am Samstag, den 19. September, um 16 Uhr und am Sonntag, den 20. September um 16 Uhr den humorvollen, berührenden und sehr genau beobachteten Film „Lebensansichten eines Huhns“ über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Es spielen echte Hühner.

Eigentlich will sie nur Mama werden; will eine kleine Kükenschar um sich herumwuseln sehen und dem Nachwuchs durch Scharren und Picken zeigen, wie der Hase läuft beziehungsweise wie das geht, das Hühnerleben. Aber dann ist natürlich mal wieder alles sehr viel komplizierter, nicht zuletzt, weil für das in Rede stehende Federvieh, also die titelheldische Henne, ein Leben als glücklich gurrende Glucke gar nicht vorgesehen ist. Vielmehr ist sie aus der Geflügelfabrik entkommen respektive machte ihr schwarzes Gefieder sie zum schwarzen Schaf. Auf dem Weg zum Schlachthof wird sie aussortiert, hüpft dann aber, statt in den Suppentopf des Lastwagenfahrers, an einer Tankstelle in die Freiheit. Sie ist eben ein aufgewecktes und neugieriges, um nicht zu sagen: ein abenteuerlustiges Huhn.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12753/

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