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Von Stephan Bonaventura
Zum 85. Geburtstag ihres Gründers haben die Scheer-Unternehmen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an einen Tisch geholt und statt Laudationes über Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Saarlands diskutiert. Ein Abend über einen Mann, der seit fünf Jahrzehnten mit großem Erfolg nach vorne schaut.
Ein 85. Geburtstag ist meistens eine Einladung zum Rückblick, zu Fotos aus den Achtzigern und zu Standardreden, die zwar nett, aber doch meist gewöhnlich sind. Der Abend, zu dem die Scheer-Unternehmen Ende Juli geladen hatten, war anders gebaut. Nicht das Lebenswerk von Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer stand hier im Mittelpunkt, sondern die Frage, was als Nächstes kommt. Wie entstehen Innovationen? Wie gelingt der Transfer von Forschung in die Praxis? Welche Bedeutung haben Unternehmertum, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands? Und was können starke Netzwerke für das Saarland als Innovationsstandort leisten?


