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Wie kommt man mit der Regionalverbandsdirektorin ins Gespräch? Wanderung durch Friedrichsthal-Bildstock Ende September

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Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger lädt zur zweiten Kultur- und Naturwanderung ein: Rund um den Saufangweiher in Friedrichsthal-Bildstock führt der Weg vorbei an einer alten Zechensiedlung, einem Fördergerüst und dem Grühlingsstollen – mit viel Raum für persönliche Gespräche.

1957 ließ die Saarbergwerke AG am Saufangweiher in Friedrichsthal-Bildstock ein Absetzbecken für das Abwasser der Grube Maybach anlegen. Nach der Stilllegung der Grube 1964 wurde das Wasser zunächst klarer, Fische und Pflanzen kehrten zurück – ehe ungeklärte Abwässer aus der Umgebung den Teich in ein übel riechendes Gewässer verwandelten. Dass aus dem rund zwölf Hektar großen Weiher binnen weniger Jahrzehnte ein seit 1990 geschütztes Naherholungsgebiet mit Rundweg und Angelbetrieb wurde, ist einem 1971 gegründeten Angelsportverein zu verdanken. Genau von diesem Ufer aus startet Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger persönlich in die zweite Ausgabe ihrer Reihe „Wege, die uns verbinden – Kultur erfahren, Natur verstehen“.

Den Auftakt hatte zuvor eine Tour durch den Bliesgau gemacht. „Die große Resonanz auf unsere erste Wanderung durch den Bliesgau zeigt, wie gut das Format angenommen wird. Nun geht es nach Friedrichsthal-Bildstock – ich bin gespannt auf die nächste Tour und freue mich, wenn uns erneut viele Bürgerinnen und Bürger dabei begleiten“, sagt Lehberger, die den Regionalverband Saarbrücken seit Anfang 2025 leitet und mit dem Format gezielt den direkten Austausch mit den Menschen in der Region sucht.

Rund zehn Kilometer lang ist die Rundwanderung, die am Sonntag, den 27. September, um 10 Uhr am Saufangweiher beginnt und über sechs Stationen führt, die von der Industriegeschichte des Ortes erzählen: die Bergarbeitersiedlung Maybach, die frühere Kaffeeküche, ein altes Fördergerüst, der Rechtsschutzsaal, der Hoferkopf und das Grühlingsstollen-Mundloch. Die Grube, nach der die Siedlung benannt ist, hieß ursprünglich Trenkelbach und wurde 1882 nach dem damaligen preußischen Minister für öffentliche Arbeiten, Albert von Maybach, umbenannt; ihre beiden ersten Schächte trugen die Namen seiner Kinder Marie und Albert.

An den Stationen übernehmen Delf Slotta und Christian Jung die fachliche Einordnung: Slotta, Diplom-Geograph und ehemaliger Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland, hat mehrere Bücher zur saarländischen Bergbau- und Industriekultur verfasst, Jung kennt Friedrichsthal als amtierender Bürgermeister der Stadt aus nächster Nähe. Wer teilnehmen möchte, sollte sich vorab anmelden – das Programm selbst ist kostenlos.

Wege, die uns verbinden – Kultur erfahren, Natur verstehen Sonntag, 27. September, 10 Uhr Treffpunkt: Saufangweiher, Friedrichsthal-Bildstock Strecke: rund 10 Kilometer, Rundwanderung Teilnahme kostenlos Anmeldung bis 20. September per E-Mail an regionalentwicklung@rvsbr.de Empfohlen: festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Rucksackverpflegung nach Bedarf

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