Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov, bekannt aus dem SR-„Tatort“, ermitteln in saarländischen Naturschutzgebieten. Ihr Fall: Müll, Lärm und ausgetretene Pfade, die dort lebenden Tieren und Pflanzen zusetzen.
Ein Tatort ohne Leiche, ohne Alibi, ohne handfestes Motiv – dafür mit Zeugen, die sich nicht befragen lassen, weil sie Federn statt Stimmbänder haben. Sträßer und Burlakov, die seit 2020 im SR-„Tatort“ als die Kommissare Adam Schürk und Leo Hölzer ermitteln, jagen in einer neuen Videoreihe der Tourismus Zentrale Saarland (TZS) namens „Tatort Natur“ diesmal liegen gelassenen Müll, ohrenbetäubenden Lärm und Pfade, die in Naturschutzgebieten nicht hingehören.
Anlass ist ein Trend, den auch das Bundesamt für Naturschutz beobachtet – Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate werden bundesweit zunehmend zu gefragten Zielen für naturnahen Tourismus. Die TZS benennt die Kehrseite unumwunden, denn je mehr Menschen Natur- und Schutzgebiete für Freizeit und Urlaub nutzen, desto größer wird die Belastung für die dort besonders empfindlichen Lebensräume.

Drei Fälle, die sich beinahe täglich wiederholen





