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So bunt zeigt sich der Herbstsalon 2026 im KuBa Saarbrücken – 22 Kunstschaffende unter einem Dach

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Seit 2008 bündelt der Herbstsalon einmal im Jahr, was in den Ateliers des KuBa an der Europaallee entsteht. Zur 17. Ausgabe kommen drei neue Positionen im Haus hinzu, während in der Großküche parallel Studierende der HBKsaar mit „Zu viel des Guten“ ausstellen.

Rund zwanzig Künstlerinnen und Künstler unterhalten ständige Ateliers im KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof. Ihr Programm reicht nach eigener Beschreibung des Hauses von Malerei über Skulptur und Grafik bis zu Fotografie und experimentellen Medien. Genau diese Bandbreite bündelt der Herbstsalon einmal im Jahr zu einer gemeinsamen Ausstellung. Seit der Gründung 2008 hat er sich zu einer festen Größe im Saarbrücker Ausstellungskalender entwickelt und geht zur anstehenden Vernissage nun in die 17. Runde – mit 18 Positionen der Künstler des Hauses und vier Gästen.

Zwei Stipendien, eine neue Nachbarin

Neu im Kreis der Ausstellenden sind in diesem Jahr die Atelierstipendiatinnen Sandra Romina Pölger und Ham Babaei. Das Atelierstipendium vergibt das KuBa nach eigenen Angaben seit 2020: Jeweils zwei junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region beziehen dabei für ein Jahr kostenfrei ein Atelier im Haus, finanziert vollständig von der Stiftung ME Saar, die auch den Herbstsalon selbst unterstützt. Hinzu kommt die Künstlerin Rona Rangsch, die seit Ende vergangenen Jahres im KuBa arbeitet und nun erstmals beim Herbstsalon zeigt.

Vier Gäste aus der Sonderwerkstatt nebenan

Ergänzt wird die Werkschau durch vier Gastkünstlerinnen und Gastkünstler: Ulrich Behr ist mit Zeichnungen vertreten, während Markus Laforsch, Werner Constroffer und Sigrún Ólafsdóttir ihre Ateliers in der benachbarten Sonderwerkstatt unterhalten.

Junge Kunst in der Großküche

Parallel zeigt das KuBa in der Großküche die Nachwuchsschau „Zu viel des Guten“ mit Arbeiten von Studierenden der HBKsaar. Sie folgt im Konzept auf „Party, Party!“ im vergangenen Jahr und stellt dem etablierten Herbstsalon eine jüngere Perspektive an die Seite.

Wer die Ausstellung sehen will, hat dafür gut drei Wochen Zeit: Der Herbstsalon läuft bis zum 27. September, dienstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr, montags bleibt das Haus geschlossen. Am letzten Wochenende, 26. und 27. September, öffnet das KuBa länger – dann finden in Saarbrücken die „Tage der bildenden Kunst“ statt, bei denen der Stadt zufolge rund 100 Ateliers und Galerien für einen Kunstspaziergang durch die Stadt öffnen. Der Eintritt ist bei allen Terminen frei.

Herbstsalon 2026 – Künstlerinnen und Künstler des KuBa und Gäste Parallel: „Zu viel des Guten“ – Studierende der HBKsaar

Vernissage: Freitag, 4. September 2026, 18 Uhr Ausstellungsdauer: 5. bis 27. September 2026 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr, montags geschlossen Tage der bildenden Kunst: Samstag, 26. September, 14 bis 18 Uhr; Sonntag, 27. September, 11 bis 18 Uhr Ort: KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof, Europaallee 25, 66113 Saarbrücken Eintritt: frei

Teilnehmende: Julia Aatz, Ham Babaei, Julia Baur, Ulrich Behr, Werner Constroffer, Mane Hellenthal, Leslie Huppert, Petra Jung, Michael Koob, Markus Laforsch, Arne Menzel, Sigrún Ólafsdóttir, Sandra Romina Pölger, Rona Rangsch, Dirk Rausch, Christine Reisen, Armin Rohr, Max Sayed, Martin Steinert, Luise Talbot, Claudia Vogel, Eva Walker

Unterstützt von: Stiftung ME Saar (Herbstsalon); Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und Landeshauptstadt Saarbrücken (KuBa)

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