Nach einem Jahr Pause ist die Ingobertusmesse mit neuem Konzept zurück in St. Ingbert, die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz, und der nächste Termin steht schon.
Wer sich in St. Ingbert über Sanierung, E-Mobilität oder Ausbildung informieren wollte, hatte dazu von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Oktober, rund ums Rathaus reichlich Gelegenheit, und nach Angaben der Veranstalter machten mehr als 36.000 Besucher davon Gebrauch. Produkte und Dienstleistungen konnten sie direkt kennenlernen, Fragen stellen und individuelle Lösungen gleich mit den Ansprechpartnern besprechen.

Zuletzt hatte die Messe im Oktober 2024 stattgefunden, damals als 46. Ausgabe, danach legte sie ein Jahr Pause ein. Für die Rückkehr stellten der Verein Handel und Gewerbe St. Ingbert (HGSI) als Veranstalter und die Congress-Centrum Saar GmbH im Projektmanagement die Verbrauchermesse unter dem Motto „Neu gedacht. Für dich gemacht.“ neu auf. Das Spektrum reichte von Haus, Garten und Energie über regionalen Genuss, Mobilität und Gesundheit bis zu Digitalisierung sowie Ausbildung und Karriere. Angekündigt waren rund 115 Aussteller, unter ihnen das CISPA Helmholtz-Zentrum mit Mitmachstationen zur Cybersicherheit und die Bundesbank mit Informationen zu Ausbildung und dualem Studium, während im Kuppelsaal des Rathauses wie gewohnt der Biosphärenmarkt seinen Platz hatte. Der Eintritt war an allen drei Tagen frei, und ein kostenloser „Ingo-Bus“ sollte Gäste aus den Stadtteilen bringen.
„Die Ingobertusmesse lebt von den Menschen, den Unternehmen und den persönlichen Begegnungen. Genau das war in diesem Jahr wieder überall zu spüren“, sagt Nico Ganster, 1. Vorsitzender des HGSI. Die Resonanz der Besucher und die Rückmeldungen der Aussteller zeigten ihm zufolge, dass die Neuausrichtung der richtige Weg gewesen sei. Julia Kruszynski, Projektleiterin bei der Congress-Centrum Saar GmbH, nennt den Relaunch eine anspruchsvolle gemeinsame Aufgabe und sieht in den vielen Gesprächen und Kontakten eine Bestätigung dafür, dass die Messe „auch künftig eine starke Plattform für die regionale Wirtschaft sein kann“.

Auch die Stadt zieht ein positives Fazit. „Die Ingobertusmesse gehört zu St. Ingbert“, sagt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. Die Messe bringe Menschen zusammen und mache sichtbar, was die Region wirtschaftlich, handwerklich und gesellschaftlich zu bieten habe, weshalb die Stadt die Neuausrichtung gern unterstützt habe.
Die Erfahrungen und Rückmeldungen wollen die Veranstalter noch genau auswerten, wie Ganster sagt, doch die Richtung ist für ihn bereits klar: „Die Ingobertusmesse hat gezeigt, dass sie eine Zukunft hat.“ Angekündigt ist bereits der nächste Termin, der 1. bis 3. Oktober 2027, wieder in St. Ingbert.








