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Saarbrücker Sommermusik: Vier echte Konzert-Highlights im September, die man nicht verpassen sollte

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Von der Stadtgalerie bis zum Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks: Die Saarbrücker Sommermusik geht mit insgesamt neun Konzerten in ihre letzten Wochen. Vier von ihnen zeigen besonders deutlich, wie unterschiedlich ein Programm mit freiem Eintritt klingen kann.

Dass ukrainische Volkslieder, wie die Konzertreihe selbst betont, einst auch Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms zu eigenen Kompositionen inspirierten, ist im Konzertsaal selten zu hören. Im September wird diese Verbindung bei der Saarbrücker Sommermusik hörbar. Die vom Kulturamt der Landeshauptstadt getragene Reihe, die sich ihr Programm jedes Jahr über eine offene Ausschreibung zusammenstellt, geht mit neun Konzerten in ihre letzten Wochen. Der Eintritt bleibt, wie bei allen Terminen der Reihe, frei.

Ukrainische Volksmusik trifft auf Klavierklang

Virtuose Klavierkunst trifft auf ukrainische Volksmusik, wenn im Veranstaltungsraum der Stadtgalerie die Pianistin Oksana Oposhnian den Abend eröffnet. Die Musikerin lebt inzwischen in Saarbrücken und studiert an der Hochschule für Musik Saar (HfM); nach ihrem Klavierspiel bringt das Volksensemble der Hochschule traditionelle ukrainische Lieder auf die Bühne, am Samstag, 12. September, ab 19.30 Uhr.

Eine Pianistin auf den Spuren der Familie Bach

Eine Woche später unternimmt die Pianistin Anna Khomichko im Festsaal des Rathauses St. Johann eine andere Zeitreise. Mit ihrem Programm „Bach. Familie“ zeichnet sie nach, wie die Musikerdynastie um Johann Sebastian Bach die Musikgeschichte prägte. Khomichko selbst ist mit ihren Klavierabenden bereits in der Elbphilharmonie Hamburg, im Herkulessaal der Münchner Residenz und im Konzerthaus Berlin aufgetreten. Der Abend beginnt am Freitag, 18. September, um 19 Uhr.

Holzbläserklänge in der Schinkelkirche

Ganz andere Klangfarben bringt am 26. September das Dandelion Quintett in die Schinkelkirche. Die fünf Musiker, die aus renommierten Münchner und Augsburger Orchestern kommen, widmen sich Kammermusik für Holzbläser. Im Jahr 2019 gewannen sie beim internationalen Wettbewerb Ars Ventus BIMC den ersten Preis in ihrer Kategorie. Konzertbeginn ist um 19:30 Uhr.

Ein Gedenkkonzert für Carl Maria von Weber

Den Schlusspunkt setzt tags darauf, am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr, das Kammerorchester Ricercare im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks. Ein Ensemble, das 1995 von Alexander Mayer gegründet wurde und seit 2010 unter der künstlerischen Leitung von Götz Hartmann regelmäßig bei der Sommermusik zu Gast ist. Im Zentrum steht diesmal Carl Maria von Weber, dessen Todestag sich 2026 zum 200. Mal jährt. Sein Klarinettenquintett B-Dur op. 34 trifft auf Werke von Théodore Gouvy und Felix Mendelssohn Bartholdy. Dass ausgerechnet Gouvy im Programm steht, passt zum Repertoire des Ricercare, das sich seit jeher besonders mit Komponisten aus dem Saarland beschäftigt – Gouvy wurde 1819 im heutigen Saarbrücker Stadtteil Schafbrücke geboren.

Ukrainische Volksmusik & Klavier: Sa, 12. September, 19.30 Uhr, Veranstaltungsraum der Stadtgalerie „Bach. Familie“ mit Anna Khomichko: Fr, 18. September, 19 Uhr, Festsaal Rathaus St. Johann Dandelion Quintett: Sa, 26. September, 19.30 Uhr, Schinkelkirche Kammerorchester Ricercare: So, 27. September, 17 Uhr, Großer Sendesaal des Saarländischen Rundfunks Eintritt zu allen Konzerten frei

Weitere Informationen und vollständiges Programm: www.saarbruecken.de/sommermusik

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